Morbacher Wein, am 2. April 2025

ca. 300 Wörter über die vergangene Woche

Familienbetriebe in der Einheitsgemeinde, Antrittsbesuch bei der Polizei in Morbach und Religion

Raphael Herlach erhält seinen Meisterbrief – Drei Generationen Handwerkstradition

Am vergangenen Sonntag wurde Raphael Herlach in der Stadthalle Bitburg von der Handwerkskammer Trier mit dem Meisterbrief ausgezeichnet. Ein stolzer Moment für ihn, seine Familie und die gesamte Region. Besonders beeindruckend: Mit dabei waren sein Großvater, sein Vater und ich als Bürgermeister – ein Zeichen für gelebte Handwerkstradition über drei Generationen. Raphael setzt mit seinem Meistertitel diese Tradition fort und bringt frischen Wind ins Handwerk. Solche Erfolgsgeschichten sind essenziell für unsere Region. Ich gratuliere ihm herzlich und wünsche ihm viel Erfolg für die Zukunft!

Antrittsbesuch bei der Polizeiinspektion Morbach und Abiturfeier in Morbach

Bei meinem Antrittsbesuch in der Polizeiinspektion Morbach standen Vertrauen und Sicherheit im Mittelpunkt. Der Standort der Polizei bleibt essenziell für unsere Gemeinde, und ich setze mich für seine Zukunft ein. Die enge Zusammenarbeit ist entscheidend für ein sicheres Morbach.

Ebenso inspirierend war mein Besuch bei der Abi-Feier. Dort traf ich auf motivierte junge Menschen, die mit Begeisterung ihre Zukunft gestalten wollen. Ihre Energie und ihr Ehrgeiz zeigen, dass Morbach eine vielversprechende Generation heranwachsen sieht. Ich wünsche allen Abiturienten viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Ende des Ramadan und Einführung des neuen Pastors Michael Meiser in der Einheitsgemeinde Morbach

Zum Ende des Ramadan und zur Einführung des neuen Pastors Michael Meiser feierte Morbach zwei bedeutsame Ereignisse. Dabei geht es nicht nur um Religion, sondern um das friedliche Miteinander. Ich lege Wert darauf, Brücken zu bauen und Mauern der Engstirnigkeit einzureißen. Religion spielt für mich persönlich keine große Rolle – doch das respektvolle Zusammenleben aller umso mehr. Wer ein Problem damit hat, dass Religionen nebeneinander und miteinander existieren, ist selbst das Problem – nicht die Religion. Die Feierlichkeiten zeigten eindrucksvoll, dass Morbach für Vielfalt, Respekt und Gemeinschaft steht. Ein starkes Zeichen für unsere Zukunft!

Morbacher Wein, am 23. März 2025

ca. 300 Wörter über die vergangene Woche

Antrittsbesuch in Bernkastel-Kues, Personalversammlung und am Wochenende Fußball


Erster Antrittsbesuch beim Amtskollegen Leo Wächter

Bei meinem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Leo Wächter im Rathaus Bernkastel-Kues der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues stand der Austausch über die interkommunale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam sprachen wir über die Herausforderungen der Region, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, ärztliche Versorgung und demografischer Wandel. Die enge Kooperation zwischen den Gemeinden ist entscheidend, um nachhaltige Lösungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Ich danke Bürgermeister Wächter für das konstruktive Gespräch und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, um unsere Region gemeinsam weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen. Es gilt die Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich bewältigen.

Meine erste nicht-öffentliche Gemeinderatssitzung

Meine erste Gemeinderatssitzung fand in einer nicht-öffentlichen Sitzung zu einer Vertragsangelegenheit statt. Solche Sitzungen sind üblicherweise nicht-öffentlich, um sensible Themen vertraulich zu behandeln. Die Sitzung verlief konstruktiv und sachlich, und ich danke allen Beteiligten für den offenen Austausch. Mir ist eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen wichtig, denn nur zusammen können wir die besten Lösungen für unsere Gemeinde finden. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und insbesondere auf die erste öffentliche Sitzung des Gemeinderates. Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern liegt mir am Herzen, und ich möchte eine transparente und zukunftsorientierte Kommunalpolitik gestalten.

Personalversammlung und am Wochenende Fußball

Bei der Personalversammlung habe ich in meiner Ansprache betont, dass es auf jede und jeden Einzelnen ankommt. Unsere Verwaltung funktioniert nur, weil engagierte Mitarbeitende tagtäglich ihr Bestes geben. Wertschätzung, Teamgeist und eine offene Kommunikation sind mir besonders wichtig. Gemeinsam können wir unsere Gemeinde gestalten und ich glaube fest daran, dass das geht.

Ein weiteres Highlight war der Empfang von Célia Šašić im Beirat des Fußballverbandes Rheinland. Ihr Engagement für den Sport und die Gesellschaft ist inspirierend. Der Fußball verbindet Menschen und vermittelt wichtige Werte wie Fairness und Zusammenhalt – Prinzipien, die auch in der Kommunalpolitik von großer Bedeutung sind. Ich freue mich auf zukünftige Begegnungen und Zusammenarbeit.

Morbacher Wein, am 16. März 2025

ca. 300 Wörter über die vergangene Woche

Die zweite Woche, Ortsbegehungen und Unternehmen im Ort


Die zweite Woche im Rathaus verfestigt 

In meiner zweiten Woche im Rathaus beginne ich, mich langsam in die Verwaltungsprozesse einzufinden. Die Abläufe und Strukturen werden mir zunehmend vertrauter, doch es gibt noch viel zu lernen. Die Vielschichtigkeit der kommunalen Verwaltung erfordert ein tiefes Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Besonders beeindruckt mich die Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Abteilungen, die gemeinsam daran arbeiten, die Gemeinde Morbach weiterzuentwickeln. Dennoch spüre ich, dass die Feinheiten und Details Zeit und Erfahrung benötigen, um vollständig verinnerlicht zu werden. "Zukunft ist Arbeit" und dazu braucht es auch eine starke Büroleitung. Die Stelle habe ich am Anfang der Woche ausgeschrieben.

Die Gemeinde Morbach hat Geschichte und sie braucht Zukunft

Dringende Themen lassen jedoch keinen Aufschub zu. So stehen soziale Fragen, wie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und die Unterstützung für ältere Menschen, im Fokus. Gleichzeitig müssen wir Morbach als Unternehmensstandort stärken, um Arbeitsplätze zu sichern und neue Investitionen anzuziehen. Der Dialog mit den lokalen Betrieben und die Förderung von Innovationen sind essenziell, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Hierbei setze ich auf eine enge Zusammenarbeit mit den ansässigen Unternehmen und Institutionen, um nachhaltige Lösungen zu finden und die Gemeinde zukunftssicher aufzustellen. All das kann nur gelingen, wenn wir die Jugendpolitik so gestalten, dass Jugendliche echte Perspektiven in ihrer Region finden, ohne an ihr festkleben zu müssen. Darüber habe ich mit meinen drei Beigeordneten Dietmar Thömmes, Karl-Heinz Erz und Carmen Koltes-Boltem bei einem Abendessen gesprochen. Die Gemeinde Morbach hat Geschichte und sie braucht Zukunft.

KITA in Bischofsdhron und die Volleyballerinnen des SV Gonzerath

Ein besonderes Highlight meiner bisherigen Tätigkeit war mein erster Besuch in der Kita in Bischofsdhron. Die Herzlichkeit der Erzieherinnen und die fröhliche Atmosphäre, in der die Kinder spielen und lernen, haben mich tief beeindruckt. Es wurde deutlich, wie wichtig eine gute frühkindliche Betreuung für die Entwicklung unserer Jüngsten ist. Die Begeisterung und das Engagement des Teams zeigen, wie wertvoll diese Arbeit für die Gemeinschaft ist. Dies bestärkt mich darin, die Rahmenbedingungen für Bildung und Betreuung weiter zu verbessern und die Kitas in Morbach bestmöglich zu unterstützen. Sehr gefreut hat mich auch, dass ich Zeitzeuge wurde, als die Volleyballerinnen des SV Gonzerath den Aufstieg in die Oberliga gestern perfekt machten. Ich bin stolz auf die Mädels!

Morbacher Wein, am 9. März 2025

ca. 300 Wörter über die vergangene Woche

Mein erstes Karneval in der Einheitsgemeinde, die erste Woche im Rathaus und das Hunsrücker Holzmuseum in Weiperath


19 Ortsteile und dutzende Partys. Es ist immer was los. Das ist schön so, das ist gut so.

Am 1. März war es dann soweit: Auf dem Balkan (wo sonst?) in Morscheid-Riedenburg durfte ich bei der Kappensitzung zu Gast sein. Herzlichen Glückwunsch an Eric Busch und Frank Arend für eine hervorragend moderierte Sitzung!

Nicht nur dort, sondern auch beim Rosenmontagsumzug in Morbach und in Gonzerath fiel mir auf, wie stark sich viele Nachbargemeinden am Morbacher Karneval beteiligen. Das finde ich großartig! Der Austausch über Gemeindegrenzen hinweg verbindet und schafft neue Perspektiven. Ich habe mich sehr gefreut, die unterschiedlichen Gruppen in Morbach zu begrüßen – und freue mich ebenso darauf, selbst als Gast dabei zu sein. Nachdem meine Stimme zwischenzeitlich etwas angeschlagen klang, freue ich mich, wieder normal sprechen zu können.

PS: Mein Kostüm sollte Thomas Gottschalk von "Wetten, dass.." darstellen. EINER, auf dem Balkan hat es tatsächlich erkannt.

Die erste Woche im Morbacher Rathaus

Der Übergang zwischen den Festen und dem Alltag im Rathaus gestaltete sich fließend. Dienstag bezog ich erstmals mein Büro. Die Aussicht gefällt mir sehr gut. Zum ersten März bin ich auch in die Einheitsgemeinde Morbach gezogen und bin jetzt Teil der Morbacher Familie. 

 

Die ersten Tage im Morbacher Rathaus

Es gibt viel zu tun in der Einheitsgemeinde Morbach! 19 Ortsteile mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, eine Verwaltung, engagierte Bürgerinnen und Bürger – all das gilt es im Blick zu behalten. Für mich steht nun zunächst eines im Fokus: mir einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Am Anfang stehen daher viele Kennenlerntermine an, sowohl innerhalb der Verwaltung als auch mit den Partnerinnen und Partnern der Gemeinde. Das braucht Zeit.

Gleichzeitig gab es in der ersten Woche bereits erste Sofortmaßnahmen. Keine Schonfrist – es geht direkt los. Entscheidend ist dabei, sich auf das Team verlassen zu können und Vertrauen aufzubauen. Das geschieht nicht von selbst und erfordert Geduld. Ein wichtiger Schritt: Ich habe die Ausschreibung für die Büroleiterstelle im Morbacher Rathaus auf den Weg gebracht. Die Büroleitung wird meine rechte Hand sein und mir den Freiraum verschaffen, mich noch intensiver mit der Zukunft unserer Einheitsgemeinde zu beschäftigen.

Am vergangenen Freitag besuchte ich die Sonderausstellung von Konrad Funk in unserem Holzmuseum in Weiperath. Unter der Federführung von Annette Eiden und Hildegard Nauerth-Mettler wird dort einiges auf die Beine gestellt. Ich war im Rahmen meines Wahlkampfes schon einmal dort zu Besuch und nach dem Besuch am Freitag darf ich sagen: Ich bin stolz, was dort auf die Beine gestellt wird und kann einen Besuch aus tiefster Überzeugung empfehlen.

Morbacher Wein, am 1. März 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

Die Kappensitzung bei den Häja Rotmatten, das medizinische Versorgungszentrum in Morbach, die Verabschiedung von Andreas Hackethal und meine Einführung in das Bürgermeisteramt


Das kulturelle Leben in der Einheitsgemeinde Morbach ist sehr vielfältig. Es ist immer was los und ich durfte zu Gast sein, bei den Häja Rotmatten.

Am 22. Februar 2025 war ich gemeinsam mit Andreas Hackethal zu Gast bei den Häja Rotmatten. Die Prunksitzung gefiel mir sehr gut. Karneval kannte ich bisher nur aus Trier, Köln und Mainz. Doch sobald ich in der Halle in Haag saß, nahm die Sitzung ihre ganz eigene Dynamik auf.

Das ist die Kunst der Unterhaltung: Menschen abholen, mitnehmen und für kurze Zeit alle Sorgen vergessen lassen. Das ist hier hervorragend gelungen – Kompliment dafür! Vielen Dank auch an die Gruppe aus Hunolstein, die mir dabei geholfen hat, meinen Schnurbart anzukleben. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal Tränen gelacht habe. Vielleicht heute Abend nochmal auf dem Balkan? Das wäre dann meine erste Sitzung als amtierender Bürgermeister.

Wir sind einen Schritt weiter, um die hausärztliche Versorgung in Morbach zu halten.

Am 26. Februar 2025 war es dann doch soweit: Eine Absichtserklärung zur Errichtung eines medizinischen Versorgungszentrum in Morbach wurde von der Cusanus-Träger-Gesellschaft mbH (ctt) und der Gemeinde Morbach unterschrieben. Konkret geht es darum, dass die ctt als Träger in das Ärztehaus in Morbach einzieht und praktizierende Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit erhalten, im Angestelltenverhältnis weiterzuarbeiten oder neu anzufangen.

Ich begrüße die Absichtserklärung zur Errichtung eines medizinischen Versorgungszentrums in Morbach. Diese neue Form bietet mehr Perspektiven für unsere Einheitsgemeinde, und die Arbeitsplätze werden gesichert. Gleichzeitig halte ich es für klug, die weitere Entwicklung genau im Auge zu behalten, um flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Andere Gemeinden in Rheinland-Pfalz standen in der Vergangenheit vor ähnlichen Aufgaben und haben kreative sowie gute Lösungen gefunden. Es geht doch – wenn man nur will und handelt. Ich bedanke mich bei den Hausärzten insb. Dr. Musial, dem Gemeinderat und bei Andreas Hackethal, für die intensiven vorangegangenen Gespräche und werde nahtlos daran anknüpfen.

Ich bedanke mich bei allen Menschen, die meine Amtseinführung zu einem besonderen Moment gemacht haben

Am 26. Februar 2025 um 18:35 Uhr schwor ich meinen Amtseid. So wahr mir Gott helfe, werde ich in den nächsten acht Jahren die Geschicke der Einheitsgemeinde Morbach leiten. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, die gewiss keine einfache sein wird. Gleichzeitig beruhigt es mich, dass ich einen guten Gemeinderat, eine starke Verwaltung und viele Freundinnen, Freunde und Bekannte habe, auf die ich mich verlassen kann.

Ich habe meine Rede dazu genutzt, den Menschen etwas Persönliches von mir zu erzählen. Dafür habe ich viele schöne Rückmeldungen erhalten, was mich sehr freut. In einer Welt, die von Rationalität, negativen Gefühlen und Unsicherheit geprägt ist, müssen die Menschen meine Botschaft hören: Niemand muss mit seinen Sorgen allein sein. Deshalb ist es wichtig, sich einander anzuvertrauen, den Nachbarn zu helfen und Freunde sowie Bekannte nicht nur im Internet zu treffen, sondern auch persönliche Begegnungen zu suchen.

Viele Probleme können nicht allein durch die Politik gelöst werden, aber sie kann dazu beitragen, dass die Menschen ihr Leben besser gestalten können. Ich möchte im Morbacher Rathaus genau dazu beitragen. Besonders bedankt habe ich mich bei Gregor Eibes (Landrat a.D.) und Andreas Hackethal (Bürgermeister in Morbach a.D.). Gleichzeitig ist mir bewusst: Ich werde nun meinen eigenen Weg gehen müssen. Ich lade Sie herzlich ein, diesen Weg mit mir zu gehen.

Morbacher Wein, am 21. Februar 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

Erneuter Besuch beim Premierminister, Innere-Sicherheit und die Verabschiedung von Gregor Eibes und zugleich Einführung von Andreas Hackethal als neuer Landrat in BKS-WIL


Der Kosovo feierte am 17. Februar 2025 den 17. Unabhängigkeitstag und ich durfte der Einladung des Premierminister nach Pristina in die Hauptstadt folgen.

Am 17. Februar 2025 feiert der Kosovo seinen 17. Unabhängigkeitstag, und ich hatte die große Ehre, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Dieser Tag ist für die Menschen im Kosovo von besonderer Bedeutung, denn er symbolisiert Freiheit, Souveränität und den Aufbau eines eigenen Staates. Deutschland genießt im Kosovo ein enormes Ansehen, nicht zuletzt wegen seiner Unterstützung auf dem Weg zur Unabhängigkeit und seiner anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Kooperation. Für mich persönlich war es eine besondere Gelegenheit, die enge Verbindung zwischen unseren Ländern zu würdigen und meine Wertschätzung für das Engagement Deutschlands in der Region zum Ausdruck zu bringen. Die Herzlichkeit, mit der ich empfangen wurde, hat mich tief beeindruckt und zeigt, dass Deutschland für viele Menschen im Kosovo eine starke Partnerschaft bedeutet. In Mitrovica traf ich Bernd Baumgarten, der dort seit Jahrzehnten die Diakonie leitet und dessen Eltern aus der Einheitsgemeinde Morbach stammen. Er versprach mir, mich im Morbacher Rathaus besuchen zu kommen.

Schweriege soziale Umstände und fehlende Perspektiven begünstigen Kriminalität

Im Wahlkampf begegneten mir immer wieder falsche Informationen, die gezielt gestreut werden, um Unsicherheit zu schüren. Besonders im Bereich der Inneren Sicherheit fällt mir auf, dass Kriminalität oft mit Herkunft in Verbindung gebracht wird – eine Behauptung, die nicht der Realität entspricht. Verschiedene Studien belegen, dass der soziale Hintergrund, Bildungschancen und wirtschaftliche Faktoren eine viel größere Rolle spielen als die Herkunft selbst. Auch meine eigene Erfahrung als Polizist zeigt, dass die Realität weitaus komplexer ist als es manche Schlagzeilen suggerieren. Es ist wichtig, sich an Fakten zu orientieren, anstatt Vorurteile und Ängste zu schüren. Eine sachliche und ehrliche Debatte über innere Sicherheit stärkt das Vertrauen in unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben. Wir müssen alles dafür tun, dass alle Menschen in Deutschland in Sicherheit und Freiheit leben können.

Der Kapitän Gregor Eibes geht von Bord - Andreas Hackethal wird neuer Landrat

Ein Mensch, der für mich stets ein Vorbild war und ist, wurde vor Kurzem als Landrat verabschiedet: Gregor Eibes. Mit seiner offenen und bodenständigen Art hat er die Region nachhaltig geprägt und sich immer mit voller Kraft für die Belange der Menschen eingesetzt. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und sein unermüdlicher Einsatz für das Gemeinwohl haben Maßstäbe gesetzt. Ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit und freue mich umso mehr, dass er Morbach als Bürger erhalten bleibt. Ein solcher Mensch ist eine Bereicherung für jede Gemeinschaft, und ich wünsche ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich bin gespannt, wann ihm die Decke auf den Kopf fällt und er mich immer öfter im Rathaus besuchen kommt. Natürlich nur, wenn er mit seiner Frau gerade nicht auf Reise ist.

Morbacher Wein, am 12. Februar 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

12. Februar 2025 - die verpasste Generaldebatte, Karneval und viele Telefonate

 Nach der letzten Sitzungswoche im Deutschen Bundestag Ende Januar kam richtig Leben in den Wahlkampf. Im Deutschen Bundestag liefen die Telefone heiß, aber auch die sozialen Medien quollen über – von Desinformationen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie offensichtlich Menschen ihre Unwissenheit öffentlich dokumentieren. Menschen neigen dazu, einem Fake-Account in den sozialen Medien mehr Vertrauen zu schenken als dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nicht, dass ich immer mit der Berichterstattung einverstanden wäre, aber liebe Leute: Ich vertraue doch keinem Fake-Account, der mit Halbwahrheiten um die Ecke kommt und so tut, als würde er sich für mich interessieren. Ich empfehle das Buch Das ist keine Propaganda.

Mich schreiben auch viele Menschen aus Morbach an und konfrontieren mich mit Inhalten dieser Fake-Accounts. Die Menschen sprechen mich auf Fahrradwege für Peru an, auf die unkontrollierte Zuwanderung sowie auf Sozialschmarotzer, denen man das Bürgergeld kürzen müsste. Was ist mit den Rentnerinnen und Rentnern, die Pfandflaschen sammeln müssen? Und was ist mit den Obdachlosen im Land? Ich nehme mir die Zeit und versuche, alle Fragen zu beantworten. Das ist nicht immer einfach, aber ich finde, dass es auch zu meinem Job als Bürgermeister gehört, bundespolitische Themen einzuordnen und anhand kommunaler Beispiele näherzubringen. Gerechtigkeit entsteht niemals dadurch, dass es anderen Menschen schlechter gehen muss, damit es einem selbst besser geht. 

Die Besenbinner aus Gonzerath haben mich zu einer Vorstandssitzung eingeladen, um mit mir über ihre Aktivitäten zu sprechen und um mich kennenzulernen. Es ist beeindruckend, was die Mädels und Jungs auf die Beine stellen und ich werde diese Gruppe natürlich unterstützen.

Am vergangenen Sonntag bin ich nach Berlin gereist und habe schon auf der Hinreise gemerkt, dass ich etwas angeschlagen bin. Es standen die letzten zwei Tage in Berlin an, unter anderem die Generaldebatte, die ich so gerne live verfolgt hätte. Leider hielt ich es nur zwei Stunden auf der Arbeit aus und bin dann nach Hause gegangen. Ein Virus hat mich ausgenockt, und erst nach ein paar Infusionen ging es wieder aufwärts. Jetzt lese ich das Buch Republik der Angst und erhole mich. Ich hätte mich gerne anders von Berlin verabschiedet, aber das Leben schreibt bekanntlich seine eigene Geschichte.

Morbacher Wein, am 1. Februar 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

1. Februar 2025 - letzte Woche am alten Arbeitsplatz Deutscher Bundestag

Die Migrationsdebatte lenkt von wichtigeren Themen ab und darunter leidet auch die Debattenkultur

Ich habe jetzt meine letzte Woche im Deutschen Bundestag hinter mir. Migrationspolitische Themen standen im Fokus, die sehr kontrovers diskutiert wurden, aber in der Sache zielführender abgestimmt werden. Der Journalist Jürgen Kaube von der Frankfurter Allgemeine Zeitung hat das hier ganz gut zusammengefasst. Ich habe mir auf Facebook gewünscht, dass sich die Bundespolitik wieder stärker den Kommunen zuwidmen sollte.
Die Tyrannei der Mehrheit ist ein Begriff der Politikwissenschaft. Manche fühlen sich angegriffen.

Unterschiedliche Meinungen sind gut. Daher halte ich es für richtig, den Dialog zu öffnen, Dinge zu erklären und vor allen Dingen zu ermöglichen. Menschen haben Angst vor der Globalisierung und der unkontrollierten Einwanderung obwohl Deutschland stark von der Globalisierung profitiert und die Zahl der Menschen die nach Deutschland kommen stark gesunken ist, dank einem Rechtsstaat der funktioniert. Wir brauchen dringend mehr kluge Zuwanderung und eine bessere Gesundheitsversorgung. Das geht mit Sicherheit.

Innere Sicherheit ist keine Frage der Herkunft


Ich arbeite schon mein Leben lang für die innere Sicherheit (LaPo RLP, BPOL, Bundestag). Auf Fragen der inneren Sicherheit gibt es keine einfachen Antworten. Alles auf Asylfragen zu schieben ist weder sachgerecht noch zielführend. Dänemark wird immer als Beispiel für gute Migrationspolitik genannt. Die Zahlen sind sehr niedrig, aber waren ehrlicherweise auch nie hoch. Gleichzeitig ist die Mordrate ähnlich hoch wie die Jahre zuvor. Menschen morden halt in 9 von 10 Fällen, wenn sie sich kennen. Die Erzählung vom fremden Mörder ist ein Mythos und wird durch Einzelfälle generalisiert. Das wird der Sache nicht gerecht, auch wenn jeder Fall, einer zu viel ist. Auch bin ich sehr stark dafür, dass wir mehr auf die sexuelle Vergewaltigung von Frauen schauen sollten. Das ist nicht hinnehmbar und ich stärke mich für die Rechte unserer Frauen.

Ich bin ein Freund vom Dialog. Daher setze ich auf Solidarität und Hilfe für diejenigen, die Hilfe brauchen und Strafe für diejenigen, die sich nicht an die Gesetze halten. Und eigentlich ist es so, dass man gerade von denen, die sich nicht an die Gesetze halten, viel lernen kann für die Prävention von Straftaten.

Desinformationen beunruhigen deutsche Wohnzimmer und Handydisplays

Falschen Erzählungen und Prognosen helfen nicht. Wir leben in einem Zeitalter, in der Desinformation und Falschinformation neue Normalität geworden ist. Es ist wichtig, sein Quellen kritisch zu hinterfragen und dafür ist jeder selbst verantwortlich. Im Zweifel, sollte man sich unterhalten. Das hilft manchmal.

Soweit ein kleiner Einblick in Zahlen, Daten und Fakten.

Morbacher Wein, am 24. Januar 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

24. Januar 2025 - zwei Monate nach der Wahl vergeht die Zeit wie im Flug

 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Gerade erst, habe ich mich morgens angezogen, habe mein Handy Zuhause gelassen und bin in Trier spazieren gegangen. Es war der 24. November 2024, nach einer kurzen Nacht, auch bei Helga, konnte ich nicht lange schlafen. Ich werde diesen Moment nie vergessen, als ich das Handy wieder an mich genommen habe und gegen 18:00 Uhr von Trier aus nach Morbach gefahren bin. Auf dem Weg dorthin klingelte das Telefon. Elzerath gewonnen, Hinzerath gewonnen, Haag gewonnen... Ein unbeschreibliches Gefühl und ich kann meinen Dank noch immer nicht in Worte ausdrücken. Die Eindrücke aus dem Rathaus bleiben für mich auch heute noch - unbegreiflich.
 

Die Übergabe mit Bürgermeister Andreas Hackethal läuft

Es brauchte einen Besuch beim Premierminister des Kosovo, zahlreiche Fernsehinterviews und auch einige Bürgeranfragen, um die Situation zu realisieren, dass das neue Amt des Bürgermeisters ab dem 1. März Lebenswirklichkeit wird. Gleichzeitig ratterte es in meinem Kopf natürlich sofort: Wie koordiniere ich eine gute Übergabe?

Das Rathaus mit Andreas Hackethal an der Spitze hat mich durchaus freundlich empfangen und aufgenommen. Es fällt mir nicht schwer, mich in die Vorgänge einzuarbeiten und ich konnte mir durch den Wahlkampf und meiner Tätigkeit in der Politik viel Wissen bereits vorher aneignen. So konnte ich auch neuem Wissen glänzen.

In der Einheitsgemeinde ist ebenfalls Bewegung: Das Gasthaus Schelle hat in Gonzerath eröffnet, was mich für die Gonzerather sehr gefreut hat.
 

Meine persönliche und berufliche Veränderung

Klar ist, dass ich mein Wahlversprechen einhalten will. Ich will in die Einheitsgemeinde Morbach ziehen, um vor Ort zu sein, bei den Menschen und in der Gegend. Ich bin froh, dass ich eine Wohnung finden konnte und zum 1. März Morbacher werde.

Meine Arbeit als politischer Referent im Deutschen Bundestag habe ich zum 28. Februar 2025 gekündigt. Ich konnte und wollte meinen Chef Prof. Dr. Lars Castellucci nicht schon vorher verlassen, insbesondere hinsichtlich der schwierigen innenpolitischen Lage. Das ist auch eine Charakterfrage, die ich mir selbst beantworten konnte. Gleichzeitig habe ich meine Termine und Anwesenheiten in Berlin so koordiniert, dass ich eine geregelte Übergabe und Übernahme der Amtsgeschäfte sowohl in Berlin als auch im Morbacher Rathaus gewährleisten kann. Das geht, wenn man will.


Familie

Meine Nichte Nora wird bald zwei Jahre alt und ich freue mich sehr darauf, dass ich zeitnah noch eine Nichte begrüßen darf.

Morbacher Wein, am 18. Januar 2025

300 Wörter über die vergangene Woche

18. Januar 2025

Übergabegespräche im Rathaus Morbach mit Bürgermeister und designiertem Landrat Andreas Hackethal

Am Dienstag hatte ich die Gelegenheit, im Rathaus der Einheitsgemeinde Morbach ein intensives Übergabegespräch mit dem amtierenden Bürgermeister und zukünftigen Landrat Andreas Hackethal zu führen. Über drei Stunden hinweg tauschten wir uns über die laufenden Geschäfte der Verwaltung, aktuelle Projekte und die zukünftigen Herausforderungen der Region aus. Besonders wichtig war es mir, einen umfassenden Überblick über die Themenfelder zu gewinnen, die für die Bürgerinnen und Bürger von Morbach von zentraler Bedeutung sind. Andreas Hackethal hat mir dabei wertvolle Einblicke in die Strukturen und Prioritäten der Gemeinde gegeben, die ich in meiner neuen Rolle aufgreifen möchte.

Besuch beim Ministerpräsident in Mainz

Nachdem ich am Dienstag im Rathaus der Einheitsgemeinde Morbach über drei Stunden mit dem amtierenden Bürgermeister und zukünftigen Landrat Andreas Hackethal über die laufenden Geschäfte gesprochen hatte, konnte ich bereits Mittwochmorgen mit dem Zug nach Mainz reisen. Dort empfing mich die SPD-Landtagsfraktion mit der Vorsitzenden Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Ministerpräsident Alexander Schweitzer, um mir zum Wahlsieg in Morbach zu gratulieren. Danach sprach ich unter anderem mit Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Innenminister Michael Ebling.

2. Sondersitzung Innenausschuss zum Anschlag in Magdeburg

Nach meinem Termin in Mainz flog ich von Frankfurt am Main nach Berlin. Am Donnerstag tagte der Innenausschuss des Deutschen Bundestages in einer 2. Sondersitzung zum Anschlag in Magdeburg. Dort begleite ich die Arbeit des Innenausschussvorsitzenden Prof. Dr. Lars Castellucci. Auch die Innenministern des Bundes Nancy Faeser nahm an der Sitzung teil, genau wie die Präsidenten des Bundeskriminalamtes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz sowie des Bundesnachrichtendienstes.

13. Januar 2025

Ein intensiver Jahresstart: Amtsübergabe, Bundestagsarbeit und das Dreikönigsturnen in Morbach

Das neue Jahr hat für mich direkt mit einem vollen Terminkalender begonnen. Der Übergang zu meinem zukünftigen Amt als Bürgermeister der Einheitsgemeinde Morbach erfordert viele Abstimmungen und Gespräche, während ich parallel weiterhin im Deutschen Bundestag tätig bin. Es ist eine spannende und herausfordernde Zeit, in der ich zwischen organisatorischen Aufgaben, politischen Schwerpunkten und dem direkten Kontakt mit den Menschen wechsle.

Amtsgeschäfte und Bundestagsarbeit im Gleichgewicht

Die Übergabe der Amtsgeschäfte gestaltet sich intensiv, aber auch sehr konstruktiv. Es geht darum, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und gleichzeitig die Themen der Gemeinde noch tiefer zu durchdringen. In den Gesprächen mit Verwaltung, Politik und Ehrenamt bekomme ich wertvolle Einblicke, die ich in meine künftige Arbeit einfließen lassen möchte.

Im Bundestag setze ich meine Arbeit bis zur Bundestagswahl im Bereich Innenpolitik fort. Themen wie Sicherheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Stärkung des Ehrenamts prägen meinen Alltag. Besonders wichtig ist mir, dabei im engen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu stehen – sei es über Presseanfragen, bei öffentlichen Terminen oder in direkten Gesprächen.

Das Dreikönigsturnen: Ein Highlight im Jahresbeginn

Eines der schönsten Erlebnisse der vergangenen Wochen war das Dreikönigsturnen in Morbach, eine traditionsreiche Veranstaltung des Turnvereins Morbach. Die Vorstellungen der kleinen und großen Sportlerinnen und Sportler zeigten eindrucksvoll, wie viel Talent und Leidenschaft in unserer Gemeinde steckt. Von mitreißenden Turneinlagen bis hin zu kreativen Choreografien – es war für alle ein besonderes Erlebnis.

Was dieses Event jedoch besonders macht, ist nicht nur die sportliche Leistung, sondern der Gemeinschaftsgeist, der bei solchen Veranstaltungen spürbar wird. Die Organisation durch die vielen Ehrenamtlichen des Turnvereins ist beeindruckend und zeigt, wie wichtig das Engagement vor Ort für unser gesellschaftliches Leben ist.

Während des Turnens hatte ich die Gelegenheit, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie stark das Ehrenamt das Leben in unserer Einheitsgemeinde bereichert. Viele haben mir ihre Wünsche für die Zukunft Morbachs mitgeteilt – Anregungen, die ich gerne aufnehme.

Vorfreude auf die kommenden Aufgaben

In den nächsten Wochen und Monaten stehen wichtige Entscheidungen und Planungen an. Ich freue mich darauf, Themen wie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, die Ausweitung sozialer Dienste und die Förderung von Barrierefreiheit in Angriff zu nehmen. Diese Schwerpunkte liegen mir besonders am Herzen, weil sie direkt zur Lebensqualität in unserer Gemeinde beitragen.

Das Dreikönigsturnen hat mich erneut darin bestärkt, wie wichtig es ist, den Menschen vor Ort zuzuhören und sie in die Entwicklung unserer Gemeinde einzubinden. Gemeinsam können wir viel erreichen und die Einheitsgemeinde Morbach zukunftsfähig gestalten.

Mit Dankbarkeit für die bisherige Unterstützung und voller Energie blicke ich auf die kommenden Aufgaben – und darauf, für alle Generationen in Morbach etwas zu bewegen.

Wer bin ich?

Ich bin immer auf der Suche nach Lösungen und Möglichkeiten.

Neue Probleme brauchen neue Antworten.

Arianit Besiri

  • lösungsorientiert
  • entscheidungsfreudig
  • empathisch
  • rührig
  • konfliktfähig
  • führungsfreudig

Mensch

  • Familienmensch
  • Vereinsmensch
  • Sportler
  • nahbar
  • herzlich
  • bestimmt

Beruf

  • Politikwissenschaftler
  • Polizeibeamter
  • Führungskraft
  • Integrationsexperte
  • Interkulturelle Studien
  • Unternehmerische Verantwortung
  • Netzwerker

Ehrenamtler

  • Vizepräsident Fußballverband Rheinland
  • Fußballer
  • Fußballschiedsrichter
  • Mitglied der Stiftung ‚Fußball hilft‘
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Möchten Sie mich unterstützen? Kommen Sie einfach mit, denn alle sind willkommen!

Sind Sie bereit, mit mir Morbach zu gestalten?   Melden Sie sich!

Kontaktieren Sie mich noch heute, damit wir uns austauschen können.

Gemeinsam können wir Dinge vor Ort anstoßen und Schritt für Schritt daran arbeiten. Lassen Sie mich wissen, was den Menschen in Morbach auf der Seele liegt, und lasst uns gemeinsam Maßnahmen ergreifen und Resultate erzielen.

Lebenslauf

Was bisher geschah:

Ich bin im Kosovo geboren und gemeinsam mit der Familie 1994 aus dem Kosovo nach Deutschland gekommen. Mein Vater und meine Mutter haben von Anfang an stellenweise zwei Arbeitsstellen gehabt und uns Kindern Bildung ermöglicht, damit wir es einmal besser haben als sie. Mein Vater war studierter Dipl. Elektro-Ingenieur und arbeitete von Anfang an bei der Firma Natus in Trier und nach seiner Schicht im Restaurant Schwarzer Ochse in Trier nebenbei. Er verstarb im Jahr 2009. Meine Mutter ist studierte Volkswirtin und arbeitete im Studierendenwerk Trier als Systemgastronomin. Ihr Abschluss im Kosovo wurde in Deutschland leider nie anerkannt. 2009 erlitt sie nach einem Autounfall eine Schwerbehinderung und wird seitdem von ihren drei Söhnen versorgt.
 

Schulische Ausbildung

  • 1999-2000: Grundschule Kyllburg
  • 2000-2004: Keune Grundschule in Trier
  • 2004-2012: Friedrich Spee Gymnasium in Trier mit den Leistungskursen Französisch, Chemie und Geschichte
  • 2012-2015: Studium der Politikwissenschaft im Bachelor an der Universität Trier
  • 2014-2017: Duales Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz in Büchenbeuren
  • 2019-2021: Studium der Politikwissenschaft im Master an der Fernuniversität in Hagen
     

Beruflicher Werdegang

  • Oktober 2017 - April 2019: Polizeiinspektion Schweich, Schutzpolizei
  • Mai 2019 - Juli 2021: Bundespolizeiinspektion Trier, Führungskraft im gehobenen Dienst
  • Juli 2021 - März 2023: Bundespolizeidirektion Koblenz, Sachbearbeiter im Führungsstab
  • April 2023 - September 2023: Bundespolizeirevier Hahn, Führungskraft im gehobenen Dienst
  • Oktober 2023 - heute: Deutscher Bundestag Berlin, Politischer Referent für den Innenausschussvorsitz


Ehrenamt

Ich bin Ehrenamtler durch und durch. Als mein Fußballtrainer in der C-Jugend im Jahr 2008 mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, Fußballschiedsrichter zu werden, war ich am Anfang skeptisch. Trotzdem willigte ich ein und absolvierte meine Schiedsrichterausbildung in Bischofsdhron im Spielkreis Mosel. Danach begann meine Reise im Ehrenamt.

  • 2007-2009: Bambini und F-Jugendtrainer beim FSV-Trier-Tarforst
  • 2009 - heute: Fußballschiedsrichter bis zu den Klassen U19 Bundesliga und Herren Regionalliga Südwest
  • 2017-2022: Mitglied der Kommission Gesellschaftliche Verantwortung des Fußballverbandes Rheinland
  • 2019-heute: Mitarbeiter in verschiedenen Gremien des Deutschen-Fußballbundes
  • 2022-heute: Vizepräsident im Fußballverband Rheinland unter dem Präsidenten Gregor Eibes

 

Auszeichnungen

2024 - Gründung der Westnetz-Inklusionsliga im Fußballverband Rheinland

Gründung der Westnetz-Inklusionsliga, eine Initiative, die Menschen mit und
ohne Behinderung zusammenbringt, um den Fußballsport integrativer zu
gestalten. Ziel der Liga ist es, Barrieren im Sport abzubauen und die
gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zu fördern. Am Spielbetrieb der Liga
nehmen 12 Mannschaften und Werkstätten aus dem gesamten
Verbandsgebiet teil.

2023 - Auszeichnung Sepp-Herberger-Urkunde

Besondere Auszeichnung für mein soziales Engagement in der Justizvollzugs-
anstalt Wittlich. Gemeinsam mit dem Verbandsschiedsrichterausschuss des
Fußballverbandes Rheinland wurde ein Schiedsrichterlehrgang für Häftlinge
durchgeführt. Dieses Projekt der DFB-Stiftungen diente dazu, Menschen nach
ihrer Haft die Resozialisierung zu erleichtern. Den abschließenden Vortrag hielt
Uli Borowka zum Thema Suchtprävention.

2022 - Bundespreis der Vielfalt

Besondere Auszeichnung zur Würdigung von gesellschaftlichem Engagement
im Bereich Sport und zur Förderung von Teilhabe, Integration, kultureller
Vielfalt sowie zur Bekämpfung von Fremdenhass und Diskriminierung im
Sport. Die Auszeichnung sowie die Laudatio wurde durch die
Bundesbeauftragte für Anti-Rassismus Frau Reem Alabali-Radovan
vorgenommen.

 

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.